
Mag. Luise Müller
„Bildung schafft Freiraum, befreit aus engen Gefängnissen und macht Entscheidungen möglich. Eine Organisation, die Bildung auch bei Menschen fördert, die durch Behinderung von anderen Bildungsangeboten ausgeschlossen sind, ist unerlässlich – in Tirol und anderswo. Deswegen unterstütze ich FreiRaum, weil es eine Lücke schließt, die einer humanen Gesellschaft nicht würdig ist."
TÄTIGKEIT/BERUF: Superintendentin der evang. Diözese Salzburg und Tirol
Hans Söllner
"Es ist bezeichnend für unsere Zeit, dass Politiker mit dem ihnen vom Volk anvertrauten Geld einfach machen was sie wollen. Egal, ob es um den Zuschuss für eine Lesbenkneipe geht, oder um Euer Projekt FreiRaum, sie machen einfach was sie wollen.
Sie können es sich natürlich auch trauen, weil wir alle auf unserem Arsch sitzen und nichts dagegen tun. Die Besetzung der Universitäten in ganz Europa, könnte auch für Euch ein Zeichen sein, auf diese Art und Weise friedlich Widerstand zu leisten, indem Ihr euch zusammentut und einfach das Amt besetzt, das dafür zuständig ist.
Das soll kein Aufruf zu einer Straftat sein, sondern nur ein Vorschlag dafür, ihnen zu zeigen, daß Ihr mit ihrem Handeln nicht einverstanden seid.
Friedlicher Widerstand, ohne Einsatz von Drogen und Gewalt, ist der einzige Widerstand den ich akzeptiere. Ich lege Euch nahe, es einfach zu probieren. Was kann schon passieren?
Am liebsten würde ich die ganze Welt aufrufen, die Welt zu besetzen. Denn über Eines müsst Ihr Euch im Klaren sein: Alles was Ihr besetzt, ist Euer Eigentum. Ich / wir / unsere Väter / Eure Väter haben es mit ihren Händen in Form von Steuern bezahlt. Also steht auf für Euer Recht und setzt Euch hin!"
TÄTIGKEIT/BERUF: Musiker, Liedermacher

Viktor Gernot
In Zeiten wie diesen, wenn sich der Stadt eine Hypo Alpe Adria leisten will, diverse Bankenpakete schnürt, jedes Kind, egal wie unermesslich reich die Eltern sind, kostenlos den Kindergarten besuchen darf, ist es mehr als zynisch, einem Projekt wie FreiRaum die staatliche Unterstützung zu verweigern. Muss man so klar erkennen können, wie egal der Gemeinschaft die Schwachen unserer Gesellschaft sind? Bitte, liebes Bundessozialamt, mach auf die Herzen und vor allem, mach auf das Börserl.
Höflichst - Viktor Gernot
TÄTIGKEIT/BERUF: Kabarettist
Konstantin Wecker
Liebe Freunde!
"Freiräume sind Mangelware in einer Welt, die immer mehr durchgestylt wird unter den Gesichtspunkten ökonomischer Verwertbarkeit. Hilfsbereitschaft, Mitmenschlichkeit und soziales Engagement stehen dementsprechend unter Druck. Das Projekt Freiraum in Tirol ist wohl ebenfalls nicht "systemrelevant" - während man Banken und Konzernen mit dieser Begründung Milliarden schenkt. Es kommt eben darauf an, was man für wichtig hält in unserer Gesellschaft. Ich halte das Projekt FreiRaum für wichtig. Es ist gesellschaftsrelevant! Deshalb unterstütze ich die Kampagne für seine Erhaltung."
TÄTIGKEIT/BERUF: Musiker, Liedermacher, Autor
.jpg)
Stefanie Werger
"Freiräume, die geschlossen werden, kommen einer vorsätzlichen Beendigung der Sauerstoffzufuhr für Menschen gleich, die (noch) nicht selbstständig atmen können."
TÄTIGKEIT/BERUF: Liederatin
Josef Aigner
"Leistet unverzichtbare fachliche und Weiterbildungs-Arbeit im Interesse behinderter Menschen."
TÄTIGKEIT/BERUF: Professor für Psychosoziale Arbeit/Psychoanalytische Pädagogik an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Innsbruck
Timna Brauer
"Frauen und Männer dürfen nicht aufgrund ihrer ökonomischen, intellektuellen, physischen, sprachlichen oder psychischen Ressourcen, ihrer Herkunft, ihres Geschlechts oder ihres Alters ausgegrenzt werden. Jeder Mensch hat das Recht auf Bildung, Selbstbestimmung und Selbstvertretung. Das Projekt FreiRaum muss erhalten bleiben!"
TÄTIGKEIT/BERUF: Musikerin (Ensemble Brauer & Meiri)

Esther Fritsch und Peter Fritsch
"Warum wir das Projekt FreiRaum unterstützen: Wir sind der Überzeugung, daß es die Aufgabe der Gesellschaft ist, den vom Schicksal weniger Begünstigten zu helfen, ein möglichst erfülltes und selbstbestimmtes Leben zu führen. Wir sind der Auffassung, daß die Ziele des Arbeitskreises TAFIE in hohem Maß human und unterstützungswürdig, und die Methoden zu deren Erreichung sinnvoll – und dazu nicht einmal besonders kostenintensiv – sind."
TÄTIGKEIT/BERUF: Peter Fritsch: emer. Univ.Prof. Dr. Peter Fritsch , bis 2008 Vorstand der Univ.-Klinik für Dermatologie und Venerologie in Innsbruck
TÄTIGKEIT/BERUF: Esther Fritsch: Ass.Prof. Dr. Esther Fritsch, Stellvertretender Vorstand i.R. an der Univ.-Klinik für Radioonkologie Innsbruck. Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde für Tirol und Vorarlberg.
Stephan Görgl
"Warum ich diese Initiative unterstütze? Weil Lern-Chancen Chancen-Gleichheit bedeuten. FREIRAUM schafft Lern-Chancen. Und alle, die den Freiraum haben, dieses Engagement zu unterstützen, sollten es tun."
TÄTIGKEIT/BERUF: Spitzensportler, Austria Ski Team
Roman Gregory
"Ich protestiere aufs Schärfste gegen den Abbau von Beratung, Bildung und Sensibilisierung in diesem Land und die Streichung der Fördergelder für das Projekt FreiRaum!"
TÄTIGKEIT/BERUF: Musiker, Schauspieler, Entertainer, Casting Jurymitglied und Fachkommentator in der ORF-Castingshow Starmania
Yoshi Hampl
"da ja genug geld da ist, finde ich, dass soziale einrichtungen aller art priorität bei der unterstützung der öffentlichen hand erfahren sollten."
TÄTIGKEIT/BERUF: Musiker
Kornelia Hauser
"ich unterstütze das projekt:
weil bildung und lernmöglichkeiten zu den menschenrechten gehören
weil alle möglichkeiten, partizipieren zu können von solchen rechten abhängen
weil es notwendig ist, die stimme derjenigen lauter zu machen, die gesellschaftlich leise gestellt werden"
TÄTIGKEIT/BERUF: Professorin für Soziologie und Feminist Studies
Barbara Hoffmann
"Die Arbeit des Projektes Freiraum durfte ich schon kennenlernen und ich weiß daher wie qualitativ hochwertig und wichtig die im Rahmen von Freiraum geleistete Arbeit ist. Euer Projekt ist zudem einzigartig und daher ist eine Fortführung nicht nur sinnvoll, sondern notwendig. Alle Menschen haben ein Recht selbstbestimmt und integriert in die Gesellschaft zu leben. Ich unterstützte daher Eure Bemühungen, das Projekt Freiraum weiterführen zu können und erkläre mich mit Euren Anliegen solidarisch."
TÄTIGKEIT/BERUF: Historikerin & Angestellte des Tiroler Blinden- und Sehbehinderten-Verbandes (PR & Fundraising)

Franz-Joseph Huainigg
"Ich halte das Projekt FreiRaum für sehr wichtig und förderungswürdig, da es wertvolle Impulse für eine gleichbestimmte Teilhabe lernbehinderter Menschen am Gesellschaftsleben setzt. Das Projekt ist vorbildhaft und beispielgebend und es wäre äußerst bedauernswert, wenn es keine Fortsetzung finden würde."
TÄTIGKEIT/BERUF: ÖVP Sprecher für Menschen mit Behinderung
Monika Jarosch
"Ich unterstütze die Forderungen der Plattform "Wir schaffen Freiraum" vollinhaltlich!"
TÄTIGKEIT/BERUF: Juristin und Politikwissenschafterin, Arbeitskreis Emanzipation und Partnerschaft (AEP), stv. Obfrau Verein Tiroler Juristinnen, Vorstand Michael-Gaismair-Gesellschaft
Gerlinde Kaltenbrunner
"Die Arbeit von FreiRaum ist ein wichtiger und unverzichtbarer Bestandteil für die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung. Der Zugang zu Bildung muss für ALLE Menschen möglich sein. An den falschen Stellen Gelder einzusparen ist nicht nur unmenschlich, sondern schafft gesamtgesellschaftlich irreparable Folgeschäden. Ich wünsche mir von den politisch Verantwortlichen mehr Weitsicht und ein klares Ja zur Chancengleichheit. Deswegen unterstütze ich das Projekt FreiRaum."
TÄTIGKEIT/BERUF: Bergsteigerin
Wolfgang "Bamschabl" Katzer
"Ich unterstütze das Projekt FreiRaum aus verschiedensten Gründen, unter anderem:
- Mein ältester Sohn ist Integrationslehrer für Behinderte.
- In jedem meiner Romane spielt ein "Behinderter" eine tragende Rolle.
- Ich habe durch Behinderungen anderer gelernt, mich selbst zu relativieren.
- Wenn wir glauben, es uns nicht mehr leisten zu können, Behinderten zu helfen, sind wir selbst behindert."
TÄTIGKEIT/BERUF: Musikkomiker und Schriftsteller

Der Koschuh
"Um das drohende Aus von "FreiRaum" abzuwenden, braucht es die Solidarität Vieler, um gemeinsam mit den Betroffenen aufzustehen und die Wichtigkeit dieses Projekts zu verdeutlichen. Das Argument der Politik, "in Zeiten wie diesen" jeden Euro dreimal umdrehen zu müssen führt sich selbst ad absurdum, wenn im gleichen Atemzug Millionen verbaut und verschleudert werden - für zweckfreie Prunkbauten oder zur Rettung von Banken, die im Osten die schnelle Kohle machen wollten. Auch wenn der Vergleich hinkt, bietet er sich leider an. Hinschauen statt wegschauen, sich solidarisieren statt nur auf das eigene Wohl zu schauen. Das ist "in Zeiten wie diesen" notwendig. Allen, die bei und für "FreiRaum" engagiert sind alles Gute!"
TÄTIGKEIT/BERUF: Kabarettist
Winfried Werner Linde
"Wer auch nur einem einzigen Menschen die Chance auf Bildung raubt, handelt unmenschlich. Denn er raubt die Freiheit des Denkens, Fühlens und Handelns. Der FreiRaum bedeutet Freiheit. Er muss weiter bestehen! Der Freiheit wegen, die für alle gilt!"
TÄTIGKEIT/BERUF: Professor, Schriftsteller und Redakteur (i.R.)
Hanno Loewy
"Eine Gesellschaft ist nur so stark, wie ihre Freiräume. In unserer modernen Lebenswelt verlieren viele Menschen den Anschluss. Von Integration zu reden und Orte lebendiger Integration zu bedrohen, macht keinen Sinn - gerade in der Krise."
TÄTIGKEIT/BERUF: Literatur- und Filmwissenschaftler, Direktor des Jüdischen Museums Hohenems
Sigi Maron
"selbstverständlich unterstütze ich die forderungen eurer petition.
es kann nicht sein, dass nur mehr nach dem motto "nix is bessa ois goa nix" gehandelt wird.
die krise ist in erster linie eine krise der menschlichkeit.
freiheit, gleichheit, geschwisterlichkeit darf nicht durch feigheit, gemeinheit und widerwärtigkeit ersetzt werden."
TÄTIGKEIT/BERUF: Musiker, Liedermacher
Robert Menasse
"Ich unterstütze FREIRAUM, weil ich nicht behindert, nicht beschränkt und nicht beeinträchtigt bin - denn man muss ziemlich behindert, ziemlich beschränkt, ziemlich in seinem Urteilsvermögen beeinträchtigt sein, wenn man, nicht begreift, und nicht unterstützen will, was der FREIRAUM leistet. Ich schäme mich dafür, nicht mehr zu tun, aber dieses Minimum sollte jeder tun: klar und deutlich zu sagen, dass wir eine Gesellschaft mit FREIRAUM wollen!"
TÄTIGKEIT/BERUF: Erzähler, Essayist und Übersetzer
Robert Misik
"Weil Bildung für alle wirklich Bildung für alle heißen muss, dürfen Projekte wie Freiraum nicht gekürzt werden. Sparen auf Kosten von Lebenschancen jener, die es ohnehin schwer haben, ist eine falsche Strategie."
TÄTIGKEIT/BERUF: lebt als Autor, Journalist und Videoblogger in Wien
Günther Paal (Gunkl)
"Ich unterstütze den "Freiraum", weil es nicht angehen kann, daß man in einem der reichsten Länder der Welt Fortschritt dadurch bewerkstelligt, daß man die Schwächeren auf der Strecke läßt."
TÄTIGKEIT/BERUF: Kabarettist
Anton Pelinka
"Ich unterstütze das Projekt FreiRaum, weil Menschen mit Behinderung mehr - und nicht weniger Förderung bekommen sollen."
TÄTIGKEIT/BERUF: Professor of Nationalism Studies and Political Science, Central European University, Budapest
Verena Pötzl
"bildung bedeutet für mich selbständigkeit, selbständigkeit bedeutet freiheit. freiheit ist für mich das wichtigste menschenrecht überhaupt, weil sie mir ermöglicht mich selbst zu erfinden und mich überhaupt als mensch und mitmensch zu definieren. nicht frei zu sein heisst abhängig von anderen leben zu müssen. jeder hat für ich das recht frei zu sein...also auch ein recht auf bildung. und damit meine ich jeder...."
TÄTIGKEIT/BERUF: Musikerin
Thomas "Inve" Riesner
"Die Fortschrittlichkeit und Würde einer Gesellschaft lässt sich anhand ihres
Umgangs mit schwächeren Mitgliedern ablesen. FreiRaum leistet einen wichtigen
Beitrag zur Stärkung aller Menschen mit besonderen Bedürfnissen in Tirol. Ich
hoffe sehr, dass das Projekt FreiRaum weiter existieren wird, weil JEDER Mensch
zählt!"
TÄTIGKEIT/BERUF: Gitarre, E-Bass, Violine (Dornenreich)

Eva Rossmann
"Es gibt Menschen, die können sich selbst gut Raum schaffen: Wenn sie genug Geld haben. Wenn sie sich leicht tun, zu lernen. Wenn sie in der richtigen Umgebung geboren sind. Wenn ihre Talenten denen entsprechen, die der „Markt“ nachfragt.
Aber alle Menschen brauchen Raum. Und deswegen muss es „FreiRaum“ und vergleichbare Einrichtungen weiter geben, deswegen sind sie auszubauen. Damit auch jene, die nicht so viel Glück gehabt haben, ihre Talente und Fähigkeiten entwickeln können."
TÄTIGKEIT/BERUF: Autorin
Thomas Schmidinger
"Bildung muss für alle Menschen zugänglich sein! Ein durchlässiges Bildungssystem benötigt auch spezielle Förderungen für jene, die diese brauchen. In diesem Sinne trete ich für den Ausbau von Beratung und Hilfe für alle Menschen mit Lernbehinderungen in ganz Österreich ein. Die Einstellung der Förderung für FreiRaum ist damit völlig unverständlich und widerspricht allen Bemühungen um eine Gleichsetzung von Menschen mit Behinderungen. Bildung sollte uns nicht nur an den Universitäten, sondern an allen Bildungseinrichtungen für alle Menschen mehr wert sein, als bisher!"
TÄTIGKEIT/BERUF: Lektor am Institut für Politikwissenschaft an der Universität Wien, Vorsitzender der IG externe LektorInnen und freie WissenschafterInnen
Volker Schönwiese
"Die ehem. "Behindertenmilliarde" ist vor einiger Zeit eher unbemerkt in die "Beschäftigungsoffensive der österreichischen Bundesregierung für Menschen mit Behinderungen" umgewandelt worden. Offensichtlich ist dabei nicht nachgedacht worden, was dabei aus den Sensibilisierungs- und Beratungsprojekten wird, die keinen "unmittelbaren Arbeitsplatzbezug" nachweisen können. War es eine bewußte Sparmaßnahme? Es war doch klar, dass die Länder nicht einfach die Kosten übernehmen werden. Die Projekte wurden in einen Teufelskreis gesandt, mache werden wie "Freiraum" jetzt eingestellt, viele werden im nächsten Jahr eingestellt werden. Das ist schlechte Sparpolitik und widerspricht auch der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Das Sozialministerium - bmask - muss hier übergreifende Verantwortung übernehmen! Die Ansiedelung des Monitoringausschuss zur UN-Konvention im Sozialministerium zeigt, dass das Sozialministerium aufgefordert ist, ressortübergreifend zu denken und zu finanzieren, Verantwortung zu übernehmen und sich nicht aus der Verantwortung zu stehlen ...."
TÄTIGKEIT/BERUF: A.Univ.Prof., Dozent am Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Innsbruck
Roland Steinacher
"Weil Bildung mehr ist als Verwertbarkeit!"
TÄTIGKEIT/BERUF: Historiker an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien

Peter Stöger
"Gerade in entsolidarisierenden und entsolidarisierten Zeiten braucht es eine "Pädagogik der Solidarität" (Paulo Freire), Solidarität jenseits aller Gebrauchs-, Verbrauchs- und Vernützlichungstendenzen.
Jenseits aller Ich-Verwertungsagenturen und Selbstverwirlklichungs-Egotrips, jenseits aller Neid- und Eifersuchts-GesmbH-en, jenseits aller verdrießlichen Bilder der Postmoderne, die die Worte Sinn und Wert nur mehr zu verhöhnen scheinen.
Haben Sie meine Unterstützung!"
TÄTIGKEIT/BERUF: Ao. Univ.-Prof. Dr. phil. Dr. h.c., habilitiert für Erziehungsw. unter bes. Berücks. der Päd. Anthropologie und Ethnopädaogik am Institut für Erziehungswissenschaften der Univ. Innsbruck
Ewald Tentschert
"weil die Gesellschaft nur so gut ist, wie sie mit den Schwächsten umgeht - und gerade da müssen wir noch einiges nachholen"
TÄTIGKEIT/BERUF: Geologe, o. Univ. Prof an der TU Wien (Baufakultät, Inst. f. Geotechnik, Forschungsbereich Ingenieurgeologie)

Günter Tolar
"Behindert sind nicht die Behinderten. Behindert sind die, die Behinderte nicht unterstützen. Behindert sind die, die Menschen daran hindern, Behinderten zu helfen. Volle Unterstützung!"
TÄTIGKEIT/BERUF: Buchautor, Schauspieler, Fernsehen
Elmar Waibl
"Meine Tätigkeit als Behindertenbetreuer während meiner Studienzeit hat mich für mein ganzes Leben eines gelehrt: Demut und Solidarität mit den Menschen, die es auf Grund ihrer Behinderung schwer haben im Leben. Diejenigen, die heute an der Entsolidarisierungsschraube drehen, sollten daran denken, dass jeder von uns nur einen Zebrastreifen, ein Blutgerinsel oder ein sonstiges Zufallsereignis davon entfernt ist, über Nacht selbst zu den Behinderten zu gehören!"
TÄTIGKEIT/BERUF: ao Univ.-Prof., Vorstand Institut für Philosophie an der Universität Innsbruck

Alexandra Weiss
"Das Projekt FreiRaum ist deshalb so wichtig, weil es Menschen mit Lernbehinderung in ihren Potentialen fördert und in dem Sinn ein würdiges Leben ermöglicht. Lebenschancen und -bedigungen dürfen in demokratischen Gesellschaften nicht an ökonomische Leistungs- und Effizienzkriterien geknüpft werden. Wie sehr das aber immer noch der Fall ist, zeigt sich gerade immer wieder am Umgang mit sogenannten Randgruppen und den Ressourcen, die den Menschen und den Projekten in diesem Bereich zugestanden werden. Sozialer Einschluss und die Förderung aller Menschen in einer Gesellschaft sind grundlegende demokratische Werte. Demoratie darf so nicht bloß formal bleiben sondern muss im Leben der Menschen aufspür- und erfahrbar sein."
TÄTIGKEIT/BERUF: Politikwissenschafterin, externe Universitätslektorin und freie Wissenschafterin, seit 2006 Koordinatorin im Büro für Gleichstellung und Gender Studies/Universität Innsbruck. Mitherausgeberin der Gaismair-Jahrbücher